Energiesparen – was können wir tun?
Bei allen Tipps und Tricks auf meiner Seite geht es mir in erster Linie darum, dass wir beginnen mehr nachzudenken, was wir eigentlich tagtäglich tun. Köpfchen, Eigenverantwortung und Achtsamkeit sind gefragt. Der Einzelne kann keine Unmengen an Energie sparen, aber gesamt gesehen auf alle Haushalte des Landes verteilt mag es doch einen Beitrag leisten.
Jeder von uns sollte möglichst versuchen auf seinem eigenen Fachgebiet Lösungen zu finden. Nur wenn alle Branchen miteinander nach Lösungen suchen werden wir diese auch finden.
Im täglichen Tagesverlauf gibt es Verbrauchs-Spitzenwerte. Diese sind in privaten Haushalten ca. von 6 – 10h morgens und natürlich ab 12h mittags, wenn viel gekocht wird. Auch abends wird wieder mehr Strom verbraucht, ca. zwischen 19 und 20h. Ab 22h reduziert sich der Stromverbrauch. Wenn man dies weiß, kann man die Waschmaschine oder andere Haushaltsgeräte nicht zu diesen Spitzenzeiten einschalten. Dazu bedarf es nicht unbedingt eines neuen Computersystems zur Überwachung. Immerhin haben wir alle in unserem Kopf einen Supercomputer, der übrigens sehr stromsparend ist. Mit dem richtigen Wissen und dem Wunsch Dinge zu verändern kann man vieles erreichen.
Behalten Sie den Überblick, wieviel Strom Ihre Haushaltsgeräte, Computer und Fernseher verbrauchen!Immer noch sind die Wissenslücken über Stromfresser bei vielen Menschen sehr gross. Daher mein dringender Rat: Informieren Sie sich! Machen Sie sich schlau, welches Ihrer Geräte ein Stromfresser sein könnte. Wieviele Energieverschwender haben Sie tatsächlich in Ihrem Umfled? Wieviel verbraucht das jeweilige Gerät im Betrieb und im Standby? Wieviel Strom braucht Ihr Handyladegerät, auch wenn Sie das Handy gerade nicht laden? Wieviel würden Sie sich sparen, wenn Sie den Stecker vom Stromnetz trennen? Am Ende sparen Sie damit nicht nur Ressourcen für unseren Planeten, sondern Sie sparen sich selbst auch bares Geld! Ein Strom Meßgeräte ist auf jeden Fall eine Investition, die sich lohnt! | Ein sehr gutes und komfortables Gerät um tatsächlichen Stromverbrauch zu messen ist folgendes Produkt von Belkin: Es ist ein wenig teurer als andere Geräte. Allerdings ist es damit einfacher den Verbrauch abzulesen, da die Anzeige nicht direkt an der Steckdose, sondern mit einem Kabel am Messgerät verbunden ist. So müssen Sie sich beim Ablesen nicht mühsam bis zur Steckdose beugen. (Erhältlich im guten Fachhandel oder direkt über obigen Link bei Amazon) |
|
Bei dem einen oder anderen Gerät werden Sie verblüfft sein. Ich selbst hatte zum Beispiel einen kleinen Weckradio, der tatsächlich im Standby dieselbe Menge Strom brauchte wie im Betrieb. Man muss das nicht verstehen, wieso die Industrie solche Geräte verkaufen darf, leider ist es aber so. Was tun, wenn die Stromfresser identifiziert sind?Mit Steckdosenleisten kann man jedes Gerät zuverlässig vom Stromnetz trennen und somit sicher sein, dass kein Strom für vergeudet wird. Auf dem Markt sind mittlerweile sehr viele verschiedene Lösungen dazu erhältlich. Es gibt auch praktische Steckdosenleisten mit Fußschalter und Fernbedienung. Ich würde Ihnen hier jedoch raten nicht zur billigsten Variante zu greifen, da diese leider oft nicht sehr haltbar sind. Sehen Sie sich in Ruhe um, lassen Sie sich im Fachhandel beraten und entscheiden Sie, welche Lösung für Sie in Frage kommt. |
Wer sich nicht selbst mit seinem Stromverbrauch auseinandersetzen will oder kann, dem helfen spezialisierte Energieberater! Dabei erhalten Sie eine umfassende Beratung vom Fachmann.
Sowohl im Privaten als auch im Firmenbereich gibt es viele Möglichkeiten einzusparen:
> Kochen / Küche
Die gute alte Kochkiste war gestern. War sie das? Im Küchenbereich könnten wir uns sehr viel von unseren Urgroßmüttern abschauen. Da wurden die wundervollsten Speisen zubereitet, mit den einfachsten Mitteln und ohne viele elektrische Helferlein. weiterlesen...
Wohnen / Einrichtung
Die richtige Wahl der Möbel, Stoffe und Farben die uns umgeben, können auch beitragen Energie zu sparen. Warme Farben, warme Materialien, ja selbst das Bild eines offenen Feuers lassen uns unsere Umgebung anders wahrnehmen. Man kann „Zugluft-Fallen“ ausweichen, „Wärme-Puffer“ schaffen. Kunststoffe im Wohnbereich sind immer kälter als Naturstoffe. Die Baubiologie lehrt uns, dass Kunststoffe dem menschlichen Körper Energie entziehen. Wenn wir uns wohl fühlen, uns keine Energien entzogen wird, dann können auch schon 18° Raumtemperatur im Wohnbereich ausreichen.
Vor allem unsere Schlafräume sind oftmals unnötig überheizt. Die Zimmertüren stehen tagsüber offen und so muss mehr Heizenergie aufgewendet werden. Da lohnt es sich für die Winterzeit in gute Decken zu investieren, zum Beispiel Kamelhaar. Wenn der Schlafraum dann um ein paar Grad kälter ist, finden wir erholsameren Schlaf.
Neukauf von Elektro-Geräten
Nehmen Sie sich die Zeit und vergleichen sie! Nicht nur den Preis, auch die Verbrauchswerte, die Leistungsfähigkeit. Kaufen Sie keinen Schrott mehr, sondern setzen sie auf echte Qualität. Dies soll nicht heißen, dass teuer immer die beste Wahl ist. Bei Waschmaschine, Kühlschrank oder Geschirrspüler ist es schon lange üblich auf die Verbrauchswerte zu achten. Aber wie sieht es mit Ihrem Computer aus? Dem Radio in der Küche? Fernseher?
Kleidung
Ist es wirklich notwendig im tiefsten Winter mit dem knappen Top durch die Wohnung zu laufen? Was gibt es schöneres, sich im Winter in warme Wolle zu hüllen? Auch im Bekleidungsbereich stellt sich übrigens die Frage nach dem Sinn von Kunststoff direkt auf der Haut. Energetisch gesehen keine gute Wahl.
Beleuchtung
Hier wäre schon beim Bau von Häusern mehr Kreativität und Engagement gefragt. Bäder, Vorzimmer, Treppenhäuser mit keiner oder schlechter Tageslichtbeleuchtung sind immer unnötige Energiefresser. Leider kann man hier nachträglich nicht mehr viel ändern. Das einzige was man tun kann, ist auf sinnvolle Leuchtmittel zu setzen und Licht auch wieder auszuschalten, wenn es nicht mehr benötigt wird.
Interessante Produkte zum Thema Energie Sparen finden Sie bei:
